Schlimm, schlimmer am schlimmsten: Für die Freiheitlichen bedeutete die Wahlanalyse ein Negativ-Ranking. Die Highlights auf der steirischen Abwärtsetappe: In Mürzzuschlag wurde die Partei in etwa halbiert - von 12,7 auf 6,8 Prozent der Stimmen. Noch böser lief es in Kapfenberg: Freier Fall in der Wählergunst von 10,96 auf 3,63 Prozent der Stimmen.

Ungebremst nach unten ging es auch in Krieglach: Von einst 7,55 Prozent der Stimmen blieben noch 2,48 für die ausgewiesene FPÖ-Liste.

Spielberg erwies sich auch nicht als günstiger freiheitlicher Boden: 11,82 Prozent, das war einmal, jetzt hält man dort bei 5,64 Prozent.

Die Zeit der mehr als zehn Prozent Stimmenanteil in Liezen ist auch vorbei: 11,3 Prozent waren es vor fünf Jahren, am Sonntag gab es einen Verlust von 5,91 Prozentpunkten auf nunmehr 5,39 Prozent.

Mit einem blaue Auge kam die FP in Kindberg davon, es ging von 11,15 auf 9,87 Prozent. In diese Kategorie gehört auch Deutschlandsberg: minus 1,64 Prozent. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14.3.2005)