Frankfurt - Die Deutsche Börse hält sich im Wettlauf um die Übernahme der Konkurrentin in London alle Möglichkeiten offen. Nachdem das Unternehmen Anfang März sein Angebot zurückgezogen hatte, forderte es am Montag aber die Kartellbehörden in Deutschland und Großbritannien auf, eine mögliche Fusion weiter zu prüfen.

Die Betreiberin der Frankfurter Wertpapierbörse betonte erneut, sie behalte sich das Recht vor, ein neues Angebot für den Fall zu unterbreiten, dass die Konkurrenzbörse Euronext oder eine andere Partei eine Offerte für die London Stock Exchange (LSE) veröffentlicht.

Vergangene Woche hatte die Deutsche Börse die geplante Übernahme der Londoner Börse zunächst zu den Akten gelegt, sich aber im Falle eines Gebots durch einen Konkurrenten vorbehalten, wieder aktiv zu werden. (APA/AFP/dpa)