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Geliebt und gehasst: "Herr Strudl" alias Volkes Stimme in der Kronenzeitung

Foto: APA/Erich Sokol Privatstiftung
Krems - Das Karikaturmuseum Krems widmet dem Grafiker und Zeichner Erich Sokol eine umfassende Retrospektive. Diese laut Aussendung des Museums erste Schau in seiner Heimat nach seinem Tod im Jahr 2003 bietet einen Überblick über sein künstlerisches Schaffen und präsentiert die wesentlichsten Themen, mit denen sich der österreichische Karikaturist mit Weltgeltung im Laufe seiner Karriere beschäftigt hat. Unter dem Titel "Erich Sokol - Machtspiele" werden ab Sonntag (20. März) bis zum 28. August rund 150 Werke präsentiert. Erich Sokol, 1933 in Wien geboren, zeichnete als Karikaturist und Illustrator bei diversen in- und ausländischen Zeitungen und Magazinen, seine frühen Arbeiten beschäftigten sich vor allem mit tagespolitischen Themen und erschienen u.a. in "Harper's Magazine" und im "Sunday Telegraph". Ab 1967 arbeitete Sokol zunächst als Chefgrafiker und später als Art-Director für den ORF und schuf das erste Corporate Design einer europäischen Rundfunkanstalt. Parallel dazu zeichnete Sokol als regelmäßiger Mitarbeiter - und bis zuletzt - für den "Playboy". (APA)