Graz - Das in der Vorwoche bekannt gewordene Forschungsprojekt des Instituts für Fahrzeugtechnik an der TU Graz, für das Leichen zum Zwecke von Bewegungsstudien verwendet wurden, ist nun auch Gegenstand von gerichtlichen Vorerhebungen. Wie der leitende Staatsanwalt Horst Sigl am Montag in einem ORF Steiermark-Interview sagte, gingen die Ermittlungen in Richtung Störung der Totenruhe. Die Staatsanwaltschaft hatte von sich aus auf Grund der Medienberichte die Vorerhebungen aufgenommen. Sigl sagte, dass in etwa einem Monat darüber entschieden wird, ob die Verdachtsmomente für eine Anklage der mit den Tests befassten Personen ausreichen. (APA)