Rock-Legende Jimmy Page hat sich vor einem Londoner Gericht gegen eine Zeitschrift durchgesetzt, die dem Musiker eine Teilschuld am Tod seines Led Zeppelin-Bandkollegen John Bonham zugeschrieben hatte. Der 56 Jahre alte Gitarrist hat Berichten britischer Medien zufolge Schadenersatz in nicht genannter Höhe akzeptiert. Die Summe will er einer Hilfsorganisation zur Verfügung stellen, die Kinder in Brasilien unterstützt. Ein britisches Magazin hatte im August vergangenen Jahres berichtet, Page habe dem sterbenden John Bonham nicht ausreichend geholfen. Er war im September 1980 nach einem Trinkgelage tot in Pages Bett gefunden worden. Der 32-jährige Drummer war an Erbrochenem erstickt. In dem inkriminierten Artikel war behauptet worden, Page habe, anstatt das Leben seines Freundes zu retten, in eine Satanisten-Robe gekleidet eine Rede gehalten. Die Herausgeber des Magazins haben jetzt sich bei dem Musiker entschuldigt. Die legendäre Rock-Formation Led Zeppelin war drei Monate nach dem Tod von John Bonham auseinandergegangen. Ohne ihn könnten sie nicht weitermachen, sagten die verbliebenen Mitglieder Page, Sänger Robert Plant und Bassist/Keyboarder John Paul Jones. (APA)