Wien - 80 Baustellen wurden bei der Schwerpunktaktion kontrolliert - 25 wurden vom Büro für Sofortmaßnahmen beanstandet. In zehn Fällen verlangten die Behörden auch die sofortige Behebung der Mängel.

Lose Absperrzäune fanden die kontrollierenden Beamten vor, manche Baustellen waren mangelhaft gesichert, manche wurden als provisorische Müllhalden genutzt oder es wurde einfach illegal ein Sandhaufen aufgeschüttet.

Privat-Pkw innerhalb der Baustelle geparkt

In der Nähe des Stubentors wollte ein Bauarbeiter offenbar gebührenfrei parken, indem er seinen Privat-Pkw innerhalb der Baustelle abstellte. Es wurde der Abschleppwagen gerufen.

Der Auftrag zu den Kontrollen kam von Bürgermeister Michael Häupl (SP) in "Anbetracht des Osterwochenendes und des Besuches zahlreicher Gäste aus dem In- und Ausland. Ernst Graf, Leiter des Büros für Sofortmaßnahmen, erläuterte: Es solle "das Weltkulturerbe in der Osterzeit nicht durch unnötige Baustellenflächen verschandelt werden. Touristen sollen die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt bestaunen können, ohne dass sie über einen am Gehsteig aus Unachtsamkeit abgelegten Sack mit Baumaterial stolpern müssen." (APA, frei, DER STANDARD - Printausgabe, 23. März 2005)