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Fürst Rainier III. von Monaco

Foto: APA/epa/Niviere
Monaco - Der Gesundheitszustand von Fürst Rainier III. von Monaco hat sich nach den Ostertagen "leicht verbessert". Durch drei Dialyse-Behandlungen hätten die Blutwerte stabilisiert werden können, teilte das Fürstenhaus am Dienstag mit.

"Sein Zustand ist nicht mehr so hoffnungslos wie in den vergangenen Tagen", sagte ein Mitarbeiter des 81-jährigen monegassischen Monarchen. Zugleich wies das Fürstenhaus aber darauf hin, dass der Gesundheitszustand weiterhin zu großer Sorge Anlass gebe.

Rainier war vor einer Woche in die Intensivstation der Herz-Lungen-Klinik von Monaco eingeliefert worden. Seit Freitag hatte es geheißen, er ringe angesichts der Verschlechterung der Funktionen von Herz, Lunge und Nieren mit dem Tod.

Verschlechterung gestoppt

"Die Verschlechterung wurde gestoppt, es gibt sogar eine leichte Verbesserung", sagte ein MitarbeiterIn dem kleinen Fürstentum an der Cote d'Azur herrschte weiterhin Verunsicherung. Ein für Donnerstag und Freitag einberufenes Treffen von Parlamentsvertretern aus den Kleinstaaten Zypern, Malta, Island, Liechtenstein, Luxemburg und San Marino, das gemeinsam mit monegassischen Parlamentariern in Monaco stattfinden sollte, galt als unsicher.

Rainier III. ist der am längsten regierende Monarch in Europa. Sein Sohn, der 47-jährige Prinz Albert, würde im Falle eines Todes von Rainier laut monegassischer Verfassung die Nachfolge antreten. Demnach genießen männliche Nachfolger in direkter Linie bei der Erbfolge Vorrang.

Rainier hat seit Jahren eine angeschlagene Gesundheit. Der Fürst war früher ein starker Raucher. 1994 hatte er sich einer doppelten Bypass-Operation unterzogen. 1999 mussten die Ärzte eine Schlagader im Bauchraum erweitern, ein Jahr darauf wurde dem Fürsten ein Teil der Lunge entfernt. (APA/AFP)