Wien/Banda Aceh - Auch das österreichische Rot-Kreuz-Team in Banda Aceh auf Sumatra hat das Seebeben am eigenen Leib gespürt: Wie Einsatzleiter Michael Wolf zur APA sagte, verließ das Team die Unterkunft, nachdem der Erdstoß bereits rund eine Minute dauerte: "Es war ein ziemlich langes Beben." Später habe man von Tsunami-Warnungen erfahren, woraufhin sich das Team in den ersten Stock des Gebäudes flüchtete.

Geringe Schäden

In Banda Aceh brach teilweise Panik aus, berichtete Wolf: "Viele sind in die Autos gestiegen und haben geschaut, dass sie aus der Stadt hinauskommen." Große Schäden habe er nicht beobachten können, allerdings sei ein Tank der Wasseraufbereitungsanlage, die das Rote Kreuz in Banda Aceh betreibt, leck geschlagen.

Insgesamt befinden sich in Banda Aceh acht österreichische Rot-Kreuz-Helfer. Gemeinsam mit vier weiteren Mitarbeitern aus Malaysia und Mazedonien arbeiten sie an der Wasserversorgung in dem Gebiet. (APA)