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Die Wiedereröffnung der Silberkammer in der Wiener Hofburg nach der Generalsanierung jährt sich zum zehnten Mal

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Wien - Vor zehn Jahren, am 1. April 1995, wurde die Silberkammer in der Wiener Hofburg wiedereröffnet. Anlässlich des Jubiläums kann die Sammlung am Freitag 1. April, von 14.00 bis 17.00 Uhr bei freiem Eintritt besichtigt werden. Vom Kochtopf bis zum Nachttopf

Zu sehen gibt es rund 7.000 Objekte aus den Beständen der Hofsilber- und Tafelkammer, darunter exquisite Einzelstücke aus dem Haushalt der Habsburger. Besondere Glanzstücke sind das persönliche "Mundzeug" der Kaiserin Maria Theresia, das goldene Tafelservice von Napoleon I. und das Reiseservice Kaiserin Elisabeths sowie die kaiserlichen Sanitär- und Nachtgeschirre.

Die Geschichte der Silberkammer reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Erste Silberkämmerer sind am Wiener Hof für Kaiser Friedrich III. und Kaiser Maximilian I. nachweisbar. Die vor zehn Jahren erfolgte Neukonzeption erweiterte die Ausstellungsfläche von 360 auf 1.310 Quadratmeter. Seither wurden 4,4 Mio. Besucher gezählt. (APA)