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Kazuo Hirai setzt bei Sonys angestrebter Kehrtwende stark auf die neue PlayStation.

Foto: AP Photo/Reed Saxon

Der japanische Elektronikhersteller Sony hängt seit Jahren tief in den roten Zahlen fest. Tausende Mitarbeiter mussten entlassen werden, defizitäre Sparten wie das PC-Geschäft abgespaltet werden. Ein Hoffnungschimmer ist die im November auf den Markt gekommene PlayStation 4, die sich bislang mehr als sieben Millionen Mal verkaufte - schneller als jede Spielkonsole zuvor.

Die gute Nachricht für den wankenden Giganten ist, dass die Konsole laut Firmenchef Kazuo Hirai bereits Gewinne abwirft - der Vorgängerin PlayStation 3 gelang dies aufgrund einer massiven Miskalkulation erst nach einigen Jahren.

Gutes Geschäft

Gegenüber Investoren erklärte Hirai, dass sowohl die Hardware-Verkäufe als auch die Software und Dienste Gewinne abwerfen. Ein großer Teil der Profite dürfte dabei über den Premiumdienst PlayStation Plus lukriert werden, der den Angaben zufolge von jedem zweiten PS4-Besitzer abonniert wurde. Genaue Zahlen wurden nicht verlautbart, doch selbst bei günstigsten Abo (12 Monate für 49,99 Euro) sollte Sony bei 3,5 Millionen Mitgliedern rund 14,5 Millionen Euro pro Monat über PS Plus einnehmen.

Besser als PS2?

Aufgrund des breiteren Angebots inklusive derartiger Dienste glaubt Hirai, dass die PS4 letztendlich "sogar mehr Profite" abwerfen können werde, als die bislang erfolgreichste Sony-Konsole PS2. (zw, derStandard.at, 23.5.2014)