Frankfurt am Main - Fast sechs Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise stützt der deutsche Staat seine Banken noch immer mit gewaltigen Milliardensummen. Auf rund 17,1 Milliarden Euro (Stand 30.6.) summieren sich die Hilfen des Bankenrettungsfonds Soffin nach jüngsten Angaben der deutschen Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA).

Bisher ist die mit Steuergeldern finanzierte Bankenrettung kein Verlustgeschäft. Eine endgültige Abrechnung ist jedoch erst in einigen Jahren möglich, wenn alle Geschäfte abgeschlossen sind. Erst kürzlich hat die Bundesregierung beschlossen: Der Einsatz des Soffin wird ein drittes Mal verlängert, nun bis Ende 2015. (APA, 19.7.2014)