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Foto: REUTERS/Tony Gentile

Rom - Wenig aber gut: So könnte man die Weinernte 2014 in Italien beschreiben, die diese Woche in der lombardischen Weingegend Franciacorta begonnen hat. Den Weinbauern habe vor allem das wechselhafte Wetter mit wenig Sonne und starken Regengüssen zu schaffen gemacht, berichtete der Landwirtschaftsverband Coldiretti.

Die Weinproduktion wird daher niedriger als im Vorjahr sein, als sie 49 Millionen Hektoliter betragen hatte. Aber trotz der geringen Mengen sind die Weinbauern dennoch zufrieden. Der Jahrgang 2014 soll vielerorts ein "Spitzentröpfchen" werden.

Die Weinernte generiert in Italien einen Umsatz von 9,5 Mrd. Euro pro Jahr und beschäftigt im Land 1,25 Millionen Personen. Die Weinernte betrifft 650.000 Hektar Weinberge und 200.000 Weinproduzenten. 40 Prozent der Produktion dient der Herstellung von 332 Weinen mit garantierter Herkunft. (APA, 12.8.2014)