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Dass es sich bei Rindern zwar großteils um friedliche Viecher, aber keineswegs um Kuscheltiere handelt, ist bekannt.

Foto: Reuters/Eisele

Rosenheim - Die grausamen Nachrichten aus dem ländlichen Alltag reißen nicht ab. Rinder sind zwar so gefährlich, wie eh und je. Die Aufmerksamkeit für Vorfälle mit den Tieren ist allerdings seit der jüngerer Attacken kräftig gestiegen.

Die neueste Hiobsbotschaft kommt aus Bayern. Demnach haben Rinder einen Bauern angegriffen und tödlich verletzt. Der 57-Jährige wurde am Sonntag tot auf einer Weide seines Hofes in Pleiskirchen gefunden, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Der Landwirt wollte 60 Kühe und einen Stier, die nachts im Freien waren, am frühen Morgen in den Stall treiben.

Dabei haben ihn den Ermittlungen zufolge eines oder mehrere der Tiere angegriffen und so schwer verletzt, dass er noch auf der Wiese starb. Die Ehefrau fand ihren leblosen Mann Sonntag gegen 6.15 Uhr. Ein Notarzt stellte den Tod des 57-Jährigen fest. (APA, 31.8.2014)