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Einige der verendeten Tiere waren bereits einige Jahre alt.

Foto: AP/Daniel Reinhardt

Husum - An der Nordseeküste in Schleswig-Holstein werden weiterhin täglich tote und schwer kranke Seehunde gefunden. "Seit Anfang Oktober sind insgesamt rund 150 tote Tiere entdeckt worden", sagte der Nationalparkamt-Sprecher Hendrik Brunckhorst am Dienstag in Husum. Tote Tiere seien bisher an den Küsten der Nordseeinseln Helgoland, Amrum, Föhr und Sylt gefunden worden.

Viele der Tiere waren bereits mehrere Jahre alt. Tierschützer befürchten ein Massensterben von Seehunden. In Büsum untersuchten Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover, ob Staupe- oder Influenzaviren eine Rolle spielen. Erste Ergebnisse werden im Laufe der Woche erwartet. (APA, 14.10.2014)