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Zeitreisen in die Vergangenheit sind im Netz bequem. Marty McFly (Michael J. Fox) musste sich in "Zurück in die Zukunft" noch ins Auto setzen. Im Bild: ein nachgebauter DeLorean aus dem Film. Sein "Hoverboard" soll übrigens ein Kickstarter-Projekt möglich machen.

foto: ap/PAUL BERSEBACH

Im Netz ist die Vergangenheit ständig präsent. Den Verfechtern des "Rechts auf Vergessen" ist das ein Graus. Zeitreisende hingegen lieben das: Die "Wayback-Machine" speichert seit 1996 das Internet. Auf den Servern des Langzeitarchivs in einer früheren Kirche in San Francisco liegen Schnappschüsse von mehr als 400 Milliarden Webseiten. Erste Treffer für derStandard.at gibt es im April 1997. Das dazupassende Modemgeräusch bewahrt das "Museum für gefährdete Töne" auf.

Selbstzerstörungsmechanismus

Nichts vergeht - außer man versieht seine Twitter- und Facebook-Einträge mit Verfallsdaten. "Efemr" und "Limittr" machen das möglich. Bei Snapchat, einer Messaging-App, ist der Selbstzerstörungsmechanismus gleich eingebaut. (sb, DER STANDARD, 31.10.2014)