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Im Auftrag der Red Bull'schen Globalisierung: Ralf Rangnick.

Foto: APA/Fohringer

Wien - Red-Bull-Salzburg-Sportdirektor Ralf Rangnick hat in einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" den Wechsel prominenter Spieler von der Salzach zur Red-Bull-Dependance nach Leipzig nicht ausgeschlossen. "Wir wären blöd, wenn wir den Salzburger Spielern keine Perspektive in Deutschland anbieten würden", sagte Rangnick, der auch in Leipzig Sportdirektor ist.

Die Rolle von Salzburg im Red-Bull-Fußballbereich sehe er als jene eines Ausbildungsvereins, erläuterte Rangnick. "Wie soll ich einem Kevin Kampl erklären, dass er noch zwei Saisonen in Österreich anhängen soll? Das ginge wohl nur mit bedeutenden monetären Argumenten. Und das ist genau das, was wir nicht wollen."

Außerdem kündigte der Deutsche an: "Einige Spieler, die jetzt noch in Salzburg spielen, werden im nächsten Sommer nicht mehr dort sein, sollten sie sich als klare Verstärkung für Leipzig erweisen." (APA, 1.11.2014)