"Roll with the Pangulins" soll auf die illegale Jagd auf Schuppentiere und andere bedrohte Arten aufmerksam machen.

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Laut WWF ist der Bestand der Schuppentiere in Asien bereits so weit dezimiert, dass Wilderer die Tiere verstärkt in Afrika jagen.

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Um seltene Tierarten vor dem Aussterben zu retten, haben sich Prinz William und seine Stiftung United for Wildlife mit Rovio, den Entwicklern des erfolgreichen Mobile Game "Angry Birds", zusammengetan. Gemeinsam bewarben sie den Start eines einwöchigen Wettbewerbs, der seit Montag auf die Bedrohung des Schuppentiers aufmerksam macht.

Online-Turnier

Das eigens dafür entwickelte "Roll with the Pangolins" dreht sich ganz um den vierpfötigen Ameisenfresser und soll die schätzungsweise 200 Millionen "Angry Birds"-Spieler in aller Welt ansprechen. Es ist Bestandteil von "Angry Birds Friends", von 17. bis 24. November können Spieler in einem Online-Turnier mithilfe der namensgebenden Vögel Schuppentiere vor Wilderern retten.

William warnt vor Wilderei

Anlässlich des virtuellen Turnierbeginns warnte die Nummer zwei der britischen Thronfolge vor der "illegalen Schlachtung zehntausender Tiere" durch Wilderer. "Diese herrlichen Kreaturen werden in freier Wildbahn zu meinen Lebzeiten aussterben, wenn wir uns nicht jetzt darum kümmern", mahnte Prinz William in einer aufgezeichneten Botschaft.

Nach Angaben von United for Wildlife wurden in den vergangenen zehn Jahren trotz eines Jagdverbots mehr als eine Million Schuppentiere auf dem Schwarzmarkt verkauft. Begehrt sind vor allem das Fleisch und die für traditionelle Heilmedizin verwendeten Schuppen des Säugetiers. (APA/red, derStandard.at, 17.11.2014)

Storyful, YouTube/Rovio Entertainment