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"Wäre Apple kundenorientiert, wären Apple-Produkte nicht so teuer", so Mark Zuckerberg

Foto: EPA/DaSilva

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat öffentlich lautstarke Kritik an Apple geäußert. Im Rahmen eines Porträts im Time Magazine bekrittelte der Gründer des größten sozialen Netzwerkes die Preise von iPhones, iPads und anderen Apple-Produkten. Zuckerberg revanchiert sich damit für ein Statement von Apple-Chef Tim Cook, das als Auslöser für den Streit gilt – und eigentlich ein Seitenhieb gegen Google war.

Apple-Chef gegen werbefinanzierte Services

Denn im Hinblick auf den Suchmaschinisten sagte Cook vergangen September in einem Fernsehinterview: "Für den Nutzer kostenfreie Dienste, die sich über den Verkauf von Daten gegen Werbung finanzieren, machen den Nutzer zum eigentlichen Produkt." Damit wollte Cook auch Apples neuen Fokus auf Privatsphäre hervorheben. Aber nicht nur Konkurrent Google, sondern auch Facebook fühlte sich von Cook angesprochen.

Zuckerberg: "Lächerlich"

Zuckerberg meinte daher nun, er sei es leid, ständig die "lächerlichen Anschuldigungen" zu hören. "Nur weil sich etwas durch Werbung finanziert, verliert es deshalb nicht Kundenbedürfnisse aus den Augen", so der Facebook-Chef. Und weiter: "Wenn Apple sich tatsächlich am Konsumenten orientieren würde, würde es nicht viel zu viel für seine Produkte verlangen." Eine Fortsetzung des Schlagabtausches dürfte folgen. (fsc, derStandard.at, 5.12.2014)