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Die Eurozone sei die "Schwachstelle der Weltwirtschaft" sagte Nationalbank-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny.

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Frankfurt - Die Teuerung in der Eurozone wird nach Einschätzung von Nationalbank-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny in den nächsten Monaten weiter zurückgehen. "Für das erste Quartal 2015 müssen wir mit großer Wahrscheinlichkeit mit sinkenden Inflationsraten rechnen", sagte Nowotny am Montag in Frankfurt. Damit dürfte die Teuerung in "sehr sensible Bereiche" fallen.

Viel zu niedrige Inflation

Die EZB steht an der Schwelle zu weiteren Maßnahmen gegen die seit langem schwache Konjunktur und die für ihren Geschmack viel zu niedrige Inflation. Erst in der vergangenen Woche hatte EZB-Präsident Mario Draghi die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik weit aufgemacht. Im Gespräch sind auch Staatsanleihenkäufe, die in Deutschland sehr kritisch gesehen werden.

"Massive Abschwächung der Konjunktur"

Nowotny malte zudem ein dunkles Bild von der Konjunktur in der Eurozone. Diese sei derzeit die "Schwachstelle der Weltwirtschaft". Aktuell sei eine "massive Abschwächung der Konjunktur im Euroraum" zu beobachten, gegen die die EZB sich stemmen werde, so das Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB). Dies solle über die Ausweitung der EZB-Bilanzsumme um 1.000 Milliarden Euro geschehen. (APA/Reuters, 8.12.2014)