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Anna Netrebko mit der Fahne der prorussischen Separatisten.

Foto: Reuters/Stringer

Mit ihrem Auftritt im ostukrainischen Donezk unter der Schirmherrschaft von Separatistenführer Oleg Zarjow hat sich die österreichisch-russische Opernsängerin Anna Netrebko großen Ärger eingehandelt, darunter auch vom Außenministerium. In einem Facebook-Posting rudert sie nun zurück.

Der prorussische Separatistenführer Zarjow soll ihr als einzige Person präsentiert worden sein, die die Überweisung ihrer Spende sicherstellen konnte. Dass sie plötzlich mit der Flagge der Separatisten für ein Foto posierte, sei nicht geplant gewesen und habe sie unvorbereitet getroffen. "Ich habe sie gar nicht erkannt und erst später realisiert, was das war."

Ihr sei es nur darum gegangen, junge Musiker in Donezk mit einer Spende zu unterstützen, erklärte Netrebko: "Ich glaube an die Kraft der Musik in Zeiten von Konflikten und Krisen." (red, derStandard.at, 10.12.2014)