Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich warnen vor lautem Kinderspielzeug. Sie raten, beim Kauf mit eigenen Ohren zu prüfen. Denn wenn eine zu starke Lärmquelle länger einwirke, sei eine Schädigung unabwendbar, macht Georg Rathwallner, Leiter der Abteilung Konsumenteninformation, aufmerksam.

Ernste Gefahr

Bei "ohrnahem" Spielzeug darf die Dauerbelastung 80 Dezibel nicht überschreiten. Gemessen wird dazu in einem Abstand von zweieinhalb Zentimetern. Die Konsumentenschützer sind der Meinung, dass auch ein getesteter "Sprechender Affe", der zum Kuscheln animiert, dazu zählt. Er kam auf 82,7 Dezibel. Noch lauter war ein Baustellen-Fahrzeug mit fast 94 Dezibel. Ab 85 Dezibel beginnt der kritische Bereich, ab dem eine ernste Gefahr für das Gehör möglich ist, warnen die Konsumentenschützer.

Sie empfehlen deshalb, vor dem Kauf unbedingt genau hinzuhören, wie laut das Spielzeg tatsächlich ist. "Auch wenn ein kurz angespielter Ton gerade noch erträglich scheint - denken Sie daran, dass Kinder oft stundenlang damit spielen", so die Konsumentenschützer. (APA/red, derStandard.at, 10.12.2014)