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Für Mark Zuckerberg ist der "Like"-Button nicht mehr ausreichend.

Foto: AP Photo/Jeff Chiu

Auf Facebook ist nicht alles schön. Wer etwas postet, das anderen Nutzern missfällt, muss schon mal mit einem Shitstorm in den Kommentaren rechnen. Nur beim "Like"-Button wird die rosa Brille aufgesetzt. Man kann Fotos, Links, Videos und Updates nur mit einem "gefällt mir" markieren. Das soll sich jedoch ändern. Denn auch CEO Mark Zuckerberg gefällt das nicht mehr.

"Likes" nicht immer passend

Bei einer Fragerunde im Facebook-Hauptquartier in Menlo Park sprach der Firmengründer über die Zukunft des "Like"-Buttons. Es sei wichtig, dass Nutzer verschiedene Gefühle ausdrücken können. Das Statusupate eines Freunde zu "liken" sei nicht immer passend, etwa wenn jemand über der Tod eines Angehörigen berichtet. Der "Gefällt mir"-Knopf sei eine gute Möglichkeit schnell und einfach seine Sympathie zu bekunden. Daher denke man auch über die Einführung eines "Dislike"-Buttons nach.

Kein simpler "Dislike"-Button

Neben dem "Gefällt mir"-Knopf mit dem nach oben zeigenden Daumen einfach nur das negative Pendant zu setzen, dürft aber letztendlich nicht umgesetzt werden. Für Zuckerberg habe das keinen sozialen Wert. Das würde wohl auch Unternehmen auf die Barrikaden treiben, wenn ein Shitstorm einfach durch einen einfachen Klick losgetreten werden könnte.

Stattdessen will man Nutzern ein breiteres Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Emotionen einräumen. Was genau anstelle des "Like"-Buttons kommen soll und wann die neue Funktion umgesetzt wird, konnte Zuckerberg noch nicht sagen. (br, derStandard.at, 12.12.2014)