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Jetzt kommt sie wieder ein bisschen hoch, die Argumentation: Die linken Gutmenschen haben Angst, als Rassisten zu gelten, und greifen deshalb einen "rückwärtsgewandten Islam" höchstens mit Samthandschuhen an – wovon auch die Islamisten profitieren. In den trottelhaften Alltagsdiskursen ist der Vorwurf längst Standard, aber es gibt auch kluge Denker, die diesen Vorwurf mit bedenkenswerten Argumenten untermauern – etwa der große Michael Walzer in einem Essay für das linke US-Debattenmagazin "Dissent". Also, was ist dran an dem Vorwurf? (Robert Misik, derStandard.at, 18.1.2015)