Innsbruck - Der Fall einer 2007 in ihrer Innsbrucker Wohnung gewaltsam zu Tode gekommenen Frau steht laut dem Tiroler Landeskriminalamt (LKA) offenbar vor der Klärung. Als tatverdächtig gilt ein 60-jähriger Einheimischer, der sich wegen eines gemeinsam mit seinen beiden Söhnen verübten Überfalls auf einen Geldtransporter in Haft befindet.

Laut den Ermittlern wurden damals in der Wohnung des Mordopfers Fingerabdrücke des Mannes sichergestellt. Als seine nach dem Überfall abgenommenen Fingerabdrücke mit der Datenbank verglichen wurden, gab es einen Treffer.

Die 68-jährige Pensionistin war am 30. Juni 2007 von Angehörigen in ihrer Wohnung in der Andechsstraße im Stadtteil Reichenau tot aufgefunden worden. Erst bei der Obduktion stellte sich heraus, dass die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben war. Die 68-Jährige war mit einem Polster erstickt worden. (APA, 23.1.2015)