Bern – Das Kunstmuseum Bern startet seine Provenienzforschung zu den Gurlitt-Bildern erst nach einer definitiven Entscheidung des damit befassten Münchner Gerichts; bekanntlich wird das Testament Cornelius Gurlitts von einer Cousine angezweifelt.

Die Anfechtung erschwere die Rückgabe von Werken, die sich als Raubkunst erwiesen hätten, bedauert das Museum. Die Forschungssstelle wird der Schweizer Kunsthistoriker Oskar Bätschmann leiten, sie soll bis zu sechs Jahren bestehen. (APA, sda, 17.2.1015)