Lissabon – Portugals konservative Regierungsparteien PSC und CDS planen laut "El País" und anderen Medien inhaltliche Vorgaben und Kontrolle von Wahlkampfberichten.

Ein Gesetzesentwurf verlange mehr Raum für Infos und Reportagen als Meinungsbeiträge; ein Medium oder ein Journalist dürfe nicht stets die gleiche Partei kritisieren.

Medien sollen ihre Konzepte für die Wahlberichterstattung einer politisch besetzten Kommission vorlegen. Strafen bis 50.000 Euro und andere Sanktionen wären vorgesehen. (red, DER STANDARD, 27.4.2015)