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Til Schweiger reicht es: Er bezeichnete jenen Mann, der ihn angezeigt hatte, als "Schwachmaten"

Foto: APA/Hochmuth

Im Schlagabtausch mit Fremdenfeinden gönnt sich Deutschlands erfolgreichster Schauspieler Til Schweiger keine Pause. Wie berichtet war Schweiger von einem deutschen "Juristen" namens Rene Schneider wegen Volksverhetzung angezeigt worden. Schneider hatte sich an Aussagen des Schauspielers in der Talkshow "Menschen bei Maischberger" gestoßen. Dort hatte Schweiger Mitte August vorgeschlagen, Demonstranten gegen Flüchtlingsheime von der Polizei "einzukassieren" lassen und diese für eine Nacht hinter Gitter zu bringen.

"Fast wieder lustig"

Schneider sieht darin Volksverhetzung. Nach dem Eingang eines Hinweises muss die Staatsanwaltschaft automatisch aktiv werden. Schweiger nennt dies auf Facebook eine Verschwendung von Steuergeldern, wegen der er sich "echt an den Kopf greifen muss". "Wenn es nicht so dreist wäre, wär’s ja fast schon wieder lustig", so Schweiger weiter.

Den Juristen aus Münster, der ihn angezeigt hat, bezeichnete Schweiger als "Schwachmaten". Dafür konnte Schweiger schon über 40.000 "Gefällt mir"-Angaben abstauben. (fsc, 11.9.2015)