Mit dem Passat Alltrack will Volkswagen Lifestyle, Abenteuer und Familienromantik in die Business-Mittelklasse bringen. Dazu reicht man Allradantrieb, fast 1.800 Liter Laderaum, Doppelkupplungsgetriebe und bis zu 240 PS.

Foto: Volkswagen

Der Allrad im Passat ist übrigens keine Modeerscheinung, die infolge des SUV-Hypes aufgekommen ist, sondern schon eher Tradition. Erinnern wir uns an den Passat B2 synchro von 1984.

Der erste Allrad-Variant basierte auf dem Quattro-System von Audi und hatte schon ein sperrbares Mittel- und Heckdifferenzial.

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Der aktuelle Passat Alltrack arbeitet mit der fünften Haldex-Generation, treibt also immer nur die Vorderräder an und schaltet die Hinterräder in Sekundenbruchteilen zu, wenn sie gebraucht werden. Das spart Sprit, ohne dass man bei der Traktion Abstriche machen muss.

Mit dem Offroad-Modus und dem Bergabfahrassistenten können sogar ungeübte Geländefahrer zu Silvester bis zur Almhütte und zu Neujahr wieder retour fahren. Sogar das ABS-System ist so ausgelegt, dass es beim Bremsen auf losem Untergrund die Bildung eines Schotterkeils erlaubt.

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Der Alltrack mag also ambitionierte Familienausflüge, ist aber auch ein feines Geschäftsauto, das man abermals elektronisch vordefinieren kann. Im Normalmodus wirkt er wegen des längeren Federwegs komfortabler als sein konservativer Bruder. Im Sportmodus ist er herrlich knackig. Darum ist die ideale Motorisierung wohl der 190 PS starke TDI, wenn uns auch der 220 PS starke Benziner noch mehr begeistert. (Guido Gluschitsch, 24.9.2015)

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Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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