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Am 16. September erschütterte ein Erdbeben der Stärke von 8,3 auf der Richterskala Coquimbo.

Foto: AP/Luis Hidalgo

Santiago de Chile – Durch das schwere Erdbeben in Chile haben mehr als 9.000 Menschen ihr Obdach verloren. Die Behörden korrigierten damit am Sonntag (Ortszeit) ihre Zahl deutlich nach oben, nachdem sie zunächst von 3.500 obdachlos gewordenen Menschen ausgegangen waren. Die Zahl der Todesopfer liege weiterhin bei 13, noch immer würden aber vier Menschen vermisst, sagte der stellvertretende Innenminister Mahmud Aleuy.

Erst jetzt wird das Ausmaß des Erdbebens von vergangener Woche sichtbar, weil mittlerweile auch die entlegenen Regionen erreicht werden konnten. "Wir hoffen, dass wir bis Freitag alle Schäden überblicken können", sagte Aleuy. Besonders betroffen ist die Küstenregion Coquimbo. Das Beben vom vergangenen Mittwochabend (Ortszeit) war das sechststärkste in der Geschichte des Landes. (APA/AFP, 21.9.2015)