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Als Papa darf Yotam Ottolenghi nicht alles servieren.

Foto: ap/pitarakis

London – Auch Köche kämpfen mit denselben Problemen beim Essen mit Kindern wie "normale" Eltern: Der Sohn von Starkoch Yotam Ottolenghi ist bei Papas Mahlzeiten heikel. "Ich darf für ihn nicht einmal Erbsen mit Bohnen mischen, alles muss schön voneinander getrennt sein", sagte der britisch-israelische Koch und Kochbuchautor dem deutschen Nachrichtenmagazin "Focus".

Kein kompliziertes Essen

Der dreijährige Max möge einfach kein kompliziertes Essen mit vielen Zutaten – genau damit ist Ottolenghi berühmt geworden. "Stattdessen liebt er Erbsen, Kartoffeln und Huhn", sagte der Vater. "Ich glaube, Kinder wollen genau kontrollieren, was sie sich in den Mund stecken. Über viele Dinge im Leben haben sie ja überhaupt keine Kontrolle, also sind es die kleinen Dinge, die stimmen müssen." Der 46-Jährige betreibt mehrere Restaurants in London und hat mehrere Kochbücher geschrieben. Sein neuestes Buch "Nopi" erscheint in wenigen Tagen auf Deutsch. (APA/red, 12.10.2015)

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