Häufig ist die Verbindung über E-Mail oder Messengerdienste die einzige Möglichkeit für Flüchtlinge, mit Verwandten in Kontakt zu treten. Die erste Wahl ist dafür WLAN – das mit den meisten Smartphones genutzt werden kann. Um Flüchtlingen den Zugriff auf das Internet ohne teure Mobilfunkverbindungen zu ermöglichen, haben Helfer kostenlose WLAN-Hotspots in Österreich und Deutschland organisiert.

In Österreich betreibt die Parte "Der Wandel" seit Monaten derartige Hotspots. Auch an der Grenzen zu Slowenien, beim Grenzübergang Spielfeld. Dort untersagte die Polizei allerdings nun dessen Betrieb, da das Flüchtlings-WLAN das Netz der Polizei stören soll.

Eine seltsame Begründung, da es in zahlreichen Großstädten seit Jahren WLAN-Netze gibt, die selten für Probleme sorgen. (red, 17.11. 2015)