Die Lebensmittelpreise werden von der AK regelmäßig als zu hoch eingestuft.

Foto: Fachverband der Lebensmittelindustrie

Köln/Salzburg – Dass heimische Lebensmittel regelmäßig teurer sind als in Deutschland, müsse ein Ende haben, fordert Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbands. Als Grund für die höheren Preise sieht Glatz neben dem "Österreich-Zuschlag" die hohe Marktkonzentration mit Preisabsprachen und Verletzungen des Kartellrechts.

Glatz forderte heute, Sonntag, eine Stärkung der Bundeswettbewerbsbehörde und begründet dies so: "Die 30 Millionen Rekordstrafe für Spar und die 20,8 Millionen für Billa/Rewe dürfen nur der Anfang gewesen sein. Die Bundeswettbewerbshörde muss dranbleiben." Des Weiteren soll es strengere Strafen bei Preisabsprachen geben. Demnach sollen die Namen von Preissündern veröffentlicht und der wirtschaftliche Gewinn abgeschöpft werden. (APA, 27.12.2015)