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Ermittler haben erste Erkenntnisse über den Verbleib der verschwundenen 50 Mio. Euro des oberösterreichischen Flugzeugzulieferers FACC gewonnen.

Foto: Mal Langsdon

Ried im Innkreis – Im Fall des Internetbetrugs am Finanzbereich des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferers FACC, bei dem Schaden von rund 50 Millionen Euro entstanden sein dürfte, sind erste Spuren bekannt geworden, wohin das Geld verschwunden ist. Demnach fanden Überweisungen unter anderem auf Konten in Asien und eines in der Slowakei statt.

Der für den Bereich Investor Relations von FACC zuständige Manuel Taverne bestätigte auf APA-Anfrage in diesem Sinn einen Bericht der "Kronen Zeitung" vom Donnerstag. Weitergehende Informationen in diesem Fall wollte er unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht veröffentlichen: "Ich kann nichts ausschließen und nichts bestätigen".

Ermittlungen im Gange

Der Akt wurde inzwischen von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft abgetreten und ist am Dienstag dort eingetroffen, teilte deren Pressesprecher Rene Ruprecht mit. Dort hieß es lediglich, die Ermittlungen bezüglich betrügerischer Vorgänge seien im Gange. (APA, 28.1.2016)