Der Libanon gilt als das kulturell und religiös vielfältigste Land im Nahen Osten. Eine knappe Bevölkerungsmehrheit von 54 Prozent bekennt sich zu muslimischen und 40 Prozent zu christlichen Konfessionen, der Rest verteilt sich auf Drusen, Bahai, Juden, Hindus und Buddhisten.

Trotz der vor allem in der Hauptstadt Beirut gelebten Diversität hatten es gesellschaftliche Minderheiten lange schwer; nun aber wurde ein überraschendes Urteil des staatlichen Berufungsgerichts bekannt. Nach einer Geschlechtsumwandlung soll eine Transgender-Person auch im Melderegister und in offiziellen Dokumenten ihr Geschlecht als männlich angeben dürfen, erkannten die Richter, "um psychologisches und soziales Leid zu mindern". Der Spruch wurde in der libanesischen LGBT-Community mit Zuversicht aufgenommen und als Schritt in Richtung Gewährung tatsächlicher Grundrechte gewertet.

Nach Bekanntwerden des Urteils traf AFP-Fotograf Patrick Baz die 22-jährige Dragqueen Hans und die transsexuellen Toy und Sasha in Beirut, um ihren Alltag und ihre Nebenjobs als Fotomodelle zu dokumentieren. (mcmt, 4.2.2016)

Foto: APA/AFP/PATRICK BAZ
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