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Kaffee wird aus Kaffeebohnen gemacht.

Foto: AP/Fabian Bimmer

Kaffeebohnen wachsen im inneren von "Kaffeekirschen".

Foto: Julia Schilly

Frage: Wo und wie wächst Kaffee?

Antwort: Kaffee wächst auf Kaffeesträuchern, beispielsweise in Äthiopien (Afrika) oder in Brasilien (Südamerika). Der Kaffeestrauch braucht ein konstantes Klima ohne extreme Hitze oder Kälte. Auch zu viel Sonne verträgt er schlecht. Er trägt Früchte, die als Kaffeekirschen bezeichnet werden. Sie sehen unseren Kirschen tatsächlich ähnlich: Wenn sie reif sind, sind sie fruchtig rot. Die Kerne dieser Kaffeekirschen sind die Kaffeebohnen, die später für den Kaffee sorgen.

Frage: Wie funktioniert die Ernte?

Antwort: Dazu gibt es zwei Methoden. Bei der sogenannten Picking-Methode werden die Kaffeekirschen mit der Hand von den Sträuchern gepflückt. Es werden nur die optimal reifen Früchte geerntet. Wird nach dieser Methode geerntet, erhält man später einen besonders guten Kaffee. Bei der Stripping-Methode werden die Kaffeekirschen gepflückt, ohne dabei speziell darauf zu achten, ob sie nun reif sind oder nicht. Natürlich ist die Qualität dann weniger gut.

Frage: Und wie kommt der Kaffee in die Packung?

Antwort: Um Kaffee zu erhalten, wie wir ihn kennen, muss man zunächst einmal das Fruchtfleisch von der Kaffeekirsche entfernen. Die übriggebliebenen Kaffeebohnen werden in großen Schiffen nach Europa gebracht. Dort geschieht dann der letzte Schritt der Kaffeeherstellung: das Rösten, durch das das intensive Aroma des Kaffees entsteht. Zum Schluss wird der Kaffee abgepackt und verkauft. (Lisa Breit, 9.2.2016)