Zwei Aufnahmen der SU-24 vion der "Donald Cook" aus gesehen

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Durch die hohe Brennweite des Objektivs wirkt der Abstand noch geringer

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Moskau/Washington – Russland hat die Vorwürfe eines aggressiven Verhaltens seiner Kampfflugzeuge in der Ostsee zurückgewiesen. Die Besatzungen der SU-24-Bomber, die an einem US-Lenkwaffenzerstörer vorbeigeflogen waren, hätten alle Sicherheitsregeln eingehalten, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag unter Berufung auf einen Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau.

Das US-Militär hatte am Vortag die Aktionen der russischen Kampfflugzeuge als simulierte Angriffe und aggressives Verhalten bezeichnet. Sie hätten den Lenkwaffenzerstörer "Donald Cook" in niedriger Höhe überflogen. Der Kapitän der "Donald Cook" habe das Vorgehen als "gefährlich und unprofessionell" beschrieben.

U.S. Navy

Die "Donald Cook" hatte am Montag einen Besuch in Polen beendet und befuhr den Informationen zufolge während der Zwischenfälle internationale Gewässer in fast 130 Kilometern Entfernung zur nächsten russischen Küste vor der Exklave Kaliningrad. (APA, Reuters, 14.4.2016)