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Die Präsidentenwahl ist haarscharf für Alexander Van der Bellen ausgegangen, weil die Zivilgesellschaft mit hunderten Initiativen die Aufholjagd ermöglicht hat. Damit hat sie, wie Kollegin Anneliese Rohrer schreibt, zum dritten Mal innerhalb weniger Monate gezeigt, was sie kann.

Muss sich nicht genieren, die Zivilgesellschaft.

Aber die Parteien – und auch die breitere politische und mediale Öffentlichkeit – müssen endlich eine Sprache entwickeln, die nicht von vornherein schon das Geschäft des rechtsradikalen Populismus betreibt. (Robert Misik, 29.5.2016)