Erfreuliches Ergebnis: Tabletten verringern Asthmasymptome bei Kindern.

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Bei bestehendem Gräserpollen-Heuschnupfen reduziert eine Behandlung mit einer "Allergieimpfung" per Tablette die Häufigkeit von Asthma-Symptomen oder der Anwendung von Asthma-Medikamenten um etwa ein Drittel. Das gilt für einen Zeitraum von zwei Jahren nach der dreijährigen Therapie. Das geht aus einer Studie hervor, die kürzlich beim Europäischen Allergiekongress in Wien präsentiert wurde.

812 Kinder mit Gräserpollen-Heuschnupfen bzw. Augenbindehautentzündung durch eine solche Allergie waren in zwei etwa gleich große Gruppen mit echter Therapie bzw. Placebo geteilt worden. Die Probanden kamen in der internationalen Studie auch aus Österreich, teilte der auf Medikamente in diesem Gebiet spezialisierte Pharmakonzern Alk-Abello in einer Aussendung mit.

Auf die dreijährige Behandlung per "Allergieimpfung" unter Anwendung von Tabletten folgte eine zweijährige Beobachtungsphase. Bei den Asthmasymptomen allein gab es während der gesamten Studie (fünf Jahre) eine Verringerung der Häufigkeit um rund 30 Prozent, in der zweijährigen Nachbeobachtungszeit sogar um etwas weniger als die Hälfte. (APA, 22.6.2016)