Most und Jazz bietet nicht nur ein exquisites Programm, es wird auch "g'scheit gefeiert".


Foto: Peter Pugar (jazzimbild.at) & Karl Karner

Mitten im steirischen Thermenland, im oststeirischen Fehring, treffen sich seit 18 Jahren Jazzer und Jazzliebhaber zum Festival Jazz + Most. Fünf Tage lang, vom 7. bis zum 11. September, gibt es viel Musik und neue Jahrgänge von Mostbetrieben aus der Region, in der es immer ein bisschen länger Sommer ist, kennenzulernen.

Seit den Gemeindefusionen in der Steiermark gehört auch Hatzendorf zur Stadtgemeinde Fehring. Am Freitag kann man es bei einer Wirtshauswanderung erkunden. Nach ihr kennt man die Gastronomie Hatzendorfs und Bands wie die steirisch-burgenländische Peter Lorenz & die Beisl Band, die Legendary St. Pauls Tschäss Bänd aus Südtirol oder das serbische Starbucks Trio, das weniger mit Kaffee als vielmehr mit einer erfrischenden Mischung aus Freejazz und traditionellem Jazz zu tun hat.

Zurück in Fehring spielen dann am Samstag, den 10. September, unter anderem das Mike Ievtushenko Trio, das sich, aus der Ukraine, Slowenien und Österreich stammend, einst an der Kunstuni Graz über den Weg lief, die Burgenländer Teglich Alois, die seit bald 20 Jahren zusammen musizierende Dr. Jekyll and the Hyde Company aus der Steiermark und das Elektrokollektiv P.M. Love Explosion – Oberösterreicher, die nach dem Motto "Glück ist, wenn der Bass einsetzt" leben.

Die Local Heroes aus Fehring, die Soko Dixie Electric Band mit dem Initiator des Festivals, Toni Eder, an der Rumpel, spielen am Samstag quasi als Mitternachtseinlage.

Am letzten Tag, dem Sonntag, gilt dann der Auftritt des Kolumbianers Juan García-Herreros alias Snow Owl als Höhepunkt.

Der gefeierte E-Bassist stellt sein neues Album The Blue Road vor und spielt mit Musikern aus Brasilien, Burkina Faso, Bulgarien, der Türkei und Österreich. (cms, 5.9.2016)