Kanzler Christian Kern und Außenminister Sebastian Kurz im Rahmen der Uno-Generalversammlung in New York.

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Sollen zu Hause in Wien doch die Hackln und Messer tief fliegen und manche im morschen Koalitionsgebälk stecken bleiben: In der Ferne – namentlich bei der Uno-Generalversammlung in New York – wollen Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) von dicker Koalitionsluft nichts wissen. Ja, man sei in zwei verschiedenen Fliegern gekommen, aber das hatte Gründe ("Kosten" hört man hier, "Logistik" hört man dort). Also so what?

Man komme sehr gut miteinander aus, wird versichert, man habe auch das Besuchsprogramm im Sinne vernünftiger Arbeitsteilung geplant. Etliche Termine absolviere man sogar gemeinsam, etwa bei Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon, bei Briefings, mit den Medien.

"Wer weiß, vielleicht gehen wir sogar gemeinsam Tandem fahren in den Central Park!" Okay, und wer darf vorn sitzen? "Natürlich der Herr Bundeskanzler!" – "Nein, wir können uns gern abwechseln." Und zu Hause fliegen die Hackln ... (gian, 20.9.2016)