"Offenkundig war einer der Wahlwerber entschlossen, den Sieg des anderen nicht zu akzeptieren." – VfGH-Richter Johannes Schnizer wirft der FPÖ vor, sich bereits vor der Stichwahl auf die Anfechtung vorbereitet zu haben. Und tut auch noch sein Wahlverhalten kund: "Van der Bellen, wie das letzte Mal."

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"Das ist der Vorwurf gegen eine politische Partei und zwar die derzeit größte, sich kriminell auf einen Wahlvorgang eingestellt zu haben, damit man nachher die Wahl anfechten kann." – Empörte sich über Schnizers Medienoffensive, FPÖ-Anwalt Dieter Böhmdorfer.

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"Im Übrigen sind für den Gerichtshof Spekulationen, wann eine Anfechtung vorbereitet worden ist, bedeutungslos." – Der Zeitpunkt ist eigentlich egal, hält VfGH-Präsident Gerhart Holzinger fest.

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"Die Wahl trotzdem durchzuführen, wenn man von Haus aus nicht garantieren kann, dass die Wahl ordnungsgemäß abläuft, halte ich für mutig." – Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) hätte auch die Leopoldstadt-Wahl verschoben.

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"Ich will auch kein Magengeschwür bekommen." – Die rote Parteirebellin Daniela Holzinger-Vogtenhuber (am Bild links) zog sich aus Bezirks- und Landesparteivorstand zurück.

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"Nichts gegen die Maria, aber bei meinen Reformen geht es um etwas anderes als die Mariahilfer Straße." – "Reibebaum" Sonja Wehsely (SPÖ) will nicht mit Maria Vassilakou (Grüne) verglichen werden.

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"Das nächste Mal machen wir eine Kanzler-Sauna. Da gibt es dann aber keine Selfies mehr." – Kam in der Grazer Kanzler-Bim ins Schwitzen, SPÖ-Chef Christian Kern.

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"Wenn ich diese kritischen Stimmen höre, frage ich mich: Wie sollen wir das bewerkstelligen, mit Spritzpistolen?" – Hans Peter Doskozil (SPÖ) verteidigt das Sicherheitspaket.

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