In Rumänien sind in diesem Jahr bereits sieben Kleinkinder an den Folgen von Masern gestorben. Wie das Gesundheitsministerium in Bukarest nun mitteilte, schlage man zusammen mit dem Kinderhilfswerk Unicef und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor, dass das Alter, ab dem Kinder gegen Masern geimpft werden dürfen, von bisher einem Jahr auf neun Monate gesenkt wird.

Landesweit habe es bisher 1.700 Masern-Erkrankungen gegeben. In den meisten Fällen handle es sich um weniger als ein Jahr alte Babys, teilte das Ministerium mit. Im Vorjahr wurden in Rumänien insgesamt nur sieben Masern-Erkrankungen registriert. (APA, 16.12.2016)