Laut dem neuen Kollektivvertrag erhalten ausgelernte Friseure mindestens 1.396 Euro brutto.

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Wien – Für die Beschäftigten in Friseursalons ist es noch ein langer Weg bis zu einem Mindestlohn von 1.500 Euro. Gestern einigten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter auf den neuen Kollektivvertrag, wonach ausgelernte Friseure mindestens 1.396 brutto erhalten, Hilfskräfte kriegen für einen Fulltime-Job mindestens 1.228 Euro brutto. Im Jahr 2020 sollen es dann 1.500 Euro sein.

"Arbeitgeberseitig bedeutet das eine immense Kraftanstrengung", betont der Bundesinnungsmeister der Friseure, Wolfgang Eder, heute in einer Aussendung. Erfreut zeigte sich Ursula Woditschka von der Gewerkschaft vida: "In den kommenden Jahren erreichen wir eine Gesamtlohnerhöhung von bis zu 31 Prozent." (APA, 23.3.2017)