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Jean-Claude Juncker, Kommissionspräsident.

Foto: Reuters/Lupi

Brüssel – Die EU-Kommission war angesichts jüngster Aussagen ihres Präsidenten Jean-Claude Juncker über die Unabhängigkeit von Ohio und Texas gegenüber den USA um Beruhigung bemüht. Ein Sprecher erklärte am Freitag, Juncker schlage nicht den Austritt einzelner Bundesstaaten aus den USA vor.

Allerdings sei es auch nicht besonders angebracht, wenn von US-Seite erklärt werde, dass europäische Länder die EU verlassen sollten. Deswegen habe Juncker diese Analogie gezogen. Juncker hatte tags zuvor im Rahmen der Debatte über den Brexit beim Treffen der europäischen Volksparteien in Malta erklärt, "wenn das so weitergeht, werde ich auch die Unabhängigkeit Ohios und den Austritt Texas' aus den Vereinigten Staaten fordern". Jedenfalls sei "der Brexit nicht das Ende" der EU, betonte Juncker. (APA, 31.3.2017)