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Für Uber bleiben die Zeiten regnerisch

Foto: AP/Wenig

Uber hat sich von seinem Topmanager Eric Alexander getrennt. Er soll Einsicht in die Gesundheitsakte einer Inderin genommen haben, die Uber verklagt hatte. Sie hatte berichtet, bei einer Fahrt von ihrem Uber-Chauffeur vergewaltigt worden zu sein. Das wollte Alexander mit der illegal erworbenen Gesundheitsakte widerlegen. Er teilte diese mit CEO Travis Kalanick und dessen Vize Emil Michael. Das Trio gab laut Guardian an, dass hinter dem Vergewaltigungsvorwurf eine mit Uber rivalisierende Firma stammt.

Fahrverbot in Indien

In Indien hagelte es daraufhin heftige Kritik an Uber. In Neu-Delhi erhielt das Unternehmen sogar ein Betriebsverbot. Alexander wurde offenbar erst nach Medienberichten über seine Aktivitäten entlassen. Uber hatte diese Woche nach einer weitreichenden internen Untersuchung 20 Mitarbeiter entlassen. Dabei waren 215 Beschwerden überprüft worden. (red, 8.6.2017)