Brüssel – Der Anteil der Leiharbeiter an der Gesamtbeschäftigung war 2015 bei Ausländern mit 18,7 Prozent in der EU um ein Drittel höher als bei den Einheimischen mit 12,9 Prozent. Aufgeschlüsselt nach Ländern zeigt sich nach jüngsten Eurostat-Daten, dass Österreich mit 8,9 Prozent den drittniedrigsten Anteil von Ausländern in diesem Bereich hat.

Geringer ist er nur in Lettland (3,8 Prozent) und Irland (8,2 Prozent). Am höchsten liegt der Anteil in Zypern mit 45,7 Prozent. Hoch ist er auch in Portugal (38,0 Prozent), Spanien (36,8 Prozent) und Slowenien (32,8 Prozent). Allerdings lagen in acht EU-Staaten keine Daten für ausländische Leiharbeiter vor.

Bei den Einheimischen ist der Anteil der Leiharbeiter am geringsten in Rumänien mit 1,4 Prozent, gefolgt von Litauen (2,0 Prozent), Estland (2,8 Prozent), Lettland (3,5 Prozent), Bulgarien (4,3 Prozent) und Großbritannien (5,0 Prozent). Österreich liegt mit 5,8 Prozent an siebenter Stelle. Am höchsten ist der Anteil in Polen (27,6 Prozent), vor Spanien (23,5 Prozent) und Portugal (21,1 Prozent). (APA, 27.6. 2017)