DER STANDARD
  1. Warum die Wähler und Wählerinnen innerlich viel zerrissener sind als die Wahlkampfstrategen glauben.
  2. Welche "Pläne" haben Doskozil und Niessl? Und sind die clever oder eher unterschlau?
  3. Der "Falter" machte diese Woche eine Titelgeschichte über die heute so beliebte These, dass die Linken die einfachen Leute links liegen gelassen und sich in der Identitätspolitik verrannt hätten. Wie jede Feuilletondebatte begann auch diese mit einer richtigen Diagnose und verrannte sich ganz schnell ins ebenso falsche Gegenextrem. Der Kampf für soziale Gerechtigkeit für Mehrheiten und der Kampf für Freiheitsrechte für Minderheiten wird entweder zusammen geführt und zusammen gewonnen. Oder er wird verloren. Die gegeneinander Ausspielerei ist einfach nur doof und reaktionär. (Robert Misik, 17.9.2017)