Es wäre praktisch, wenn man jemanden kennen würde, der bei Starbucks arbeitet. Dann könnte man hingehen und fragen, ob es nämlich stimmt, dass die dort absichtlich falsche Namen auf die Becher schreiben. Denn wenn das so ist, dann wäre das ein gelungener PR-Gag. Weil so ziemlich jeder falsch geschriebene Name auf Facebook oder Snapchat gepostet wird. Das ist eine tolle Werbung für Starbucks, die keinen Cent kostet. Außer, dass sich irgendjemand an seinem Schreibtisch in der Marketingabteilung von Starbucks diese Idee ausgedacht und sie dann an alle Mitarbeiter weitergegeben hat. Zumindest meinen das einige kluge Köpfe, unter anderem auch jene vom Youtube-Channel "Super Deluxe":

Super Deluxe

Die falsch geschriebenen Namen sorgen für Starbucks auf Social Media für gratis Werbung. 

Politik und PR

Vielleicht verhält es sich mit der Politik ebenso?  Da versprechen uns die Politiker auch immer das Blaue vom Himmel. Allerdings läuft es hier etwas komplizierter. Denn wir kommen erst nach Jahren drauf, dass das, was uns die Politiker versprochen haben, gar nicht stimmt. Dann posten wir das genauso auf Facebook – wie die Kaffeebecher von Starbucks mit den falschen Namen. Und wir reden über die Politiker. Und die antworten uns wiederum und erklären, dass das alles nicht so gemeint war. Und wir posten das wieder auf Facebook. So läuft das mit der PR bei Starbucks und in der Politik – je falscher die Kommunikation, desto mehr redet man darüber. (Markus A. Gaßner, 19.12.2017)