Madrid – Bei einem Sturm sind in Spanien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann starb nach Angaben der Rettungskräfte am Mittwoch in der Region Katalonien, als eine Windböe ihn im Badeort Segur de Calafell vom Balkon seines Hauses fegte. Im Meer vor Mallorca ertrank ein 47-Jähriger beim Windsurfen.

Laut Medienberichten schaffte der Surfer es wegen des aufgewühlten Meeres nicht, zum Ufer zurückzukehren. In elf spanischen Provinzen galten wegen des Sturms Bruno Unwetterwarnungen. Windböen von bis zu 120 Stundenkilometern rissen Straßenschilder, Äste und Weihnachtsdekorationen ab. Im Mittelmeer wurden bis zu zehn Meter hohe Wellen gemessen. (APA, 28.12.2017)