Wer in Wien guten Kaffee trinken will, tut sich oft schwer, ebendiesen zu bekommen – zumindest in vielen Kaffeehäusern. Obwohl die Kaffeehausdichte in der Bundeshauptstadt enorm ist, leben viele Betreiber sehr oft vom Ambiente, das vor allem Touristen schätzen.

Durch neue Coffee-Bars und innovative Röster sehen sich aber immer mehr Kaffeehausbetreiber gezwungen, guten Kaffee anzubieten. Gäste werden anspruchsvoller – auch beim Kaffee. Dieses Umstandes hat sich eine Gruppe an Unternehmern rund um Barista Valentin Siglreithmaier angenommen. Mit der neuen Kaffeemarke Bieder & Maier wollen Rudi Kobza, Nikolaus Pelinka, Alexander Hamersky und Niclas Schmiedmaier die alte Kaffeehaustradition hochleben lassen und dabei nicht auf Qualität und Geschmack verzichten.

Foto: Bieder & Maier

Von ihrem Kaffee, den es in sechs unterschiedlichen Blends gibt, haben sie bereits einige namhafte österreichische Kaffeehäuser und Restaurants überzeugt. Neben dem Kaffee stellen die Neo-Kaffeemacher auch die passenden Maschinen zu Verfügung. Im Moment richtet sich das Angebot vor allem an Gastronomie, Hotellerie und Firmen. Denn vor allem in Firmen wird extrem viel Kaffee getrunken. "Es gibt kaum eine Produktkategorie, die so von Emotion geprägt ist und international so einen Aufschwung hat wie Kaffee", sagt Mitgründer Rudi Kobza. Dementsprechend soll der Kaffee auch bald international bekannt werden. (red, 25.1.2018)

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